B.HILL

Mein Foto
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Standort: Austria

ich liebe mein Alter,denn erst jetzt habe ich den Sinn des Lebens erkannt.Ich lebe um zu malen,ich male um zu leben.Darum möchte ich vielen diese Erkenntnis,wie einfach man glücklich sein kann,wenn man seinen inneren Werten und Gefühlen freien Lauf läßt.Ohne Druck der eigenen Ängste und Druck von der Außenwelt.Ich bin Ich,dann ist das Leben so schön und vieles was wichtig war,wird nichtig.Selbst Schmerzen kann ich mit dieser neuen Einstellung besser ertragen,sie gehören zu meinem Leben.Ich habe meinen Körper,so wie er ist,angenommen.Beim Malen vergesse ich Raum und Zeit.

Mittwoch, Mai 26, 2010

Mein Salon 1886

Meine Traumverwirklichung - meins meins meins
Mein Atelier war der erste Schritt, denn malen konnte ich schon immer, das hat mir meine Mutter vererbt. Sie hatte es von ihrem Vater, er hatte es, leider enzieht sich das meinen Kenntnissen, er war ein eingewanderter Italiener. Es wurde nie viel von ihm erzählt, denn es gab Zerwürfnisse, meine Großmutter ließ sich scheiden und zog mit ihren beiden Kindern fort. Meine Mutter ließ sich auch scheiden und es gab keine Zeit, sie nahm ihre Erinnerungen von früher mit ins Grab. Meine Jugenderinnerungen waren nicht die besten, ich wollte so schnell wie nur möglich aus dieser Situation meines jungen Daseins. Ich wollte mein Leben selbst gestalten, eine kleine Familie haben, und alles besser machen. Viel mit meinen Kindern spielen und viel mit ihnen reden und für meinen Mann eine tolle Frau sein, das war im Jahre 1972. Fast hätte ich es geschafft, aber - das Schicksal - Gott? - wollte es anders. Ich gründete mit 17 Jahren eine Familie, ein Mann und ein Sohn, geboren im August 1972. Wir zogen weg von den negativen Menschen, wollten nur glücklich sein. Im September 1975 verunglückte mein Mann bei einer Bergwanderung. Hätte ich damals meinen Sohn nicht gehabt, würde ich nicht mehr leben. Ein Jahr lang lebte ich wie in einer grauen Wolke, nur mein Sohn, mit seinen drei Jahren gab mir die Kraft zu leben. Es geschah damals sovieles, meine Mutter wollte mir mein Kind wegnehmen, weil ich nicht gut für ihn sorgte, er hatte zu kurze Hosen an, sie fragte mich nie, wie ich es schaffe mit einer Witwenpension von 3.300 Schilling. Wenn ich sie zum Wochenende besuchte, damit ich mir das Essen sparen konnte, hatte ich einmal den Mut und fragte sie, ob mein Sohn und ich eine längere Zeit bei ihr bleiben könnten, meinte sie, sie möchte niemanden, wenn sie arbeiten geht, in der Wohnung. Sie warf uns sozusagen am Sonntag hinaus. Manfred und ich fuhren wieder mit den Zug heim. Es war eine schwere Zeit und die Familie keine Stütze für mich. 1979 lernte ich einen Mann kennen und lieben. Er war fünf Jahre jünger und er war sehr lieb zu meinen Sohn. Ich heiratete ein zweites mal und ich wußte es war der Mann meines Lebens, mit ihm kann ich alt werden. Wir waren wieder eine Familie, eine größere, denn ich bekam zwei zuckersüße Mädels von ihm. Es war eine schöne Zeit, die Mädels wuchsen heran und der große Bruder war für sie ein Idol, alles was er machte war einfach einzigartig. Es waren schöne zehn Jahre, danach veränderte sich mein Mann. Er ging joggen, dann waren es Marathonläufe. Immer mehr wurde er mit seinem Leben unzufrieden. Für mich gab es nur meine Familie, er wollte einfach mehr vom Leben. Er distanzierte sich immer mehr von uns. Das war der Einstieg meiner besten Freundin, sie verstand ihn, sie tröstete ihn und krallte sich ihn. Wusch und er mußte sich nun entscheiden. Der einfacherere Weg war die Freundin, mit mir hatte er drei Kinder am Hals, die viel kosten vor allem seine Zeit. Er erlebte wieder eine rosarote Zeit und ich mußte, nicht das erste mal im Leben kämpfen ( Scheidung 1993 ) um die Runden kommen mit meinen Kindern. Nicht nur finanziell sondern meine Visionen von den 17 jährigen Mädchen durchzuführen. Mit Verständnis, mit Herz meine Familie richtig zu führen, jetzt ohne Mann. Oft in Verzweiflung, dann eines Tages, 1.1.1996 trat wieder ein Mann in mein Leben. Mit seiner ruhigen Art wurde er bald von meinen Kindern akzeptiert. Oft erzählten sie ihm ihre Geheimnisse und nicht mir. Aber es war schön, daß meine Kinder wieder den männlichen Part einer Familie hatten. Dieser roter Faden von damals zog sich durch all den Jahren und so wurden aus pubertären Gören und einen guten, verständnisvollen Jungen, Erwachsene, die mich bis heute mit Stolz erfüllen. Ich liebe sie, diese drei. Meine Drei, da ist es wieder meins, meins, meins
Wieso brauche ich diesen Gedanken, mein Schatz, mein Schatz.....
Es wurde mir erst vor Jahren bewußt. Als ich nach zehn Jahren, fünfzehn Operationen, nach der Hepatitis C Ansteckung von Blutransfusionen, nach zweimal Medikamentensuchtenzüge, mir klar wurde, warum ich lebe. wie ich leben kann und will.
Mein Lebenspartner unterstützt mich bis heute noch, obwohl er nicht immer meiner Meinung ist und er oft sich fragt, warum ich das tue, was ich tue.
Ich male für meine innere Stärke und für ihn und meinen Kindern. Meine Selbstverwirklichung, wie es meine Kinder meinen, ist nur für sie. Meine Bilder sollen bekannt werden, sollen gekauft werden, sollen ihren Marktpreis haben, sollen mein Vermächtnis für meine Kinder werden. Sollen das Erbe werden, zu Lebzeiten konnte ich ihnen noch nie finanziell helfen, aber wenn es mich nicht mehr gibt, sollen meine Bilder ihnen helfen. Mein Lebenswerk, genau so soll es einmal sein. Die Bilder sollen erinnern und helfen.
I

Sonntag, März 11, 2007

B.HILL Acrylseminar

Mein erstes Seminar ist der Auftakt des ersten Veranstaltungsjahr meines SALON 1886.Ich habe am Vortag das Atelier und die Galerie geputzt.Denn Robert,Uli und ich haben bis zum Schluß die Räume saniert.Sie sind wunderschön geworden,sie sind hell und freundlich und haben einen warmen Charakter.Zum Schluß stellte ich die sechs Staffeleien auf,jeder der Teilnehmer erhält eine selbstbemalte Papiertasche mit Inhalt,1o 12ml Acrylfarbe,drei da Vinci Pinsel,ein Brett zum Mischen der Farben und ein von mir gestaltetes Heft,mit Werbung für den Salon und Seiten zum Erfahren der Farben,interessantes von Beginn der Farben und ihre Zuordnung,sowie ein Malerkittel.Es meldeten sich sechs Personen an.Meine jüngste Tochter ist auch mit dabei,sie will es immer wieder wissen,ob sie mein Maltalent geerbt hat.So gefällt es mir,denn ich sage immer üben,üben,üben.Das Talent muß erarbeitet werden.Ich arbeite heute noch an mir und freue mich riesig,wenn ich ungefähr,einen Matisse,oder Degas interpretieren kann.Zwei Jungs mit zehn Jahren haben ihre Mütter bei mir angemeldet.Ein Herr,der seiner Frau mit einem Bild eine Freude machen will,und zwei Frauen,die Freude am Malen haben.Sechs Personen,die mir Freude bereiten.Ich verlasse meinen Salon,nachdem ich alles wieder gereinigt habe mit einen tiefen Gefühl des Glücklichsein.Müde aber unendlich glücklich.Und dieses Gefühl der Befriedigung sagt mir,ja genau das ist mein Lebenssinn.Das Malen befriedigt,beruhigt,und gibt Lebensfreude wieder,das haben auch meine Teilnehmer gespürt.Wir freuen uns auf jeden Samstag und staunen,wie die drei Stunden an der Staffelei,so schnell vorüber gehen.Die zwei Buben,sind grundverschieden,der eine hyperaktiv,der andere ein Seelchen.Der aktive malt ein Dinosarier Bild,da tut sich was auf der Leinwand,der introvertierte Bub hat ein Aquädukt gewählt,das er bei mir hängen sah,aber er malt mit seinen Einfällen,mit Straßenlaternen,einer Bank und einen Olivenbaum,eine andere Version der "Pont du Gard".Zwei Samstage hatten wir schon,fünf sind es und eine Vernissage der fertigen Bilder mit einer gemeinsamen Feier.Das Leben ist schön.

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Samstag, Jänner 27, 2007

Die Welt der B.HILL

Selten war ein Leben so uneben,wie das der Bridget Hill:spannungsreich,mit Hindernissen übersät,von Tornados verwüstet.
Das qualvolle Ringen um das Absolute,das aufreibende Leben der Hin und Hergeworfenen.
Ihre unbändige Liebe,selbst als alternde Frau zum Leben.Diese Leidenschaft in ihrem Gesicht,die kraftvolle Gestik,die Sanftmut und ihre Drohungen,alles zeigte die B.HILL mit ihren Rückschlägen,
die Frau und die Malerin.
Ihr Leben könnte als dankbares Sujet für "Romane"jeder Couleur dienen.
Als kleines Mädchen konnte sie zuhören und aufmerksam lernte sie aus den Gesprächen mit ihrer Mutter,von Zeichnung und Malerei.Wenn die Mutter über ihren Aquarellen saß und von Form,Farbe und Komposition,Licht und Schatten,über die Pinselführung und das Mischen der Farben erzählte.Dabei der Kleinen,Zeichenblatt und Pinsel in die Hand drückte,sie dann während des Malens ausbesserte.
Sie war ihre Lehrerin,die Einzige,denn Bridget hatte nie eine Kunstschule besucht.
B.HILL war immer offen für Anregungen,was ihr wichtig erscheint,was sie berührt und begeistert,machte daraus Eigenes,Neues.
Im Alter von fünfzig Jahren,brach alles aus ihr heraus.Künstlerisch wollte sie nur eines: Einen Augenblick des Lebens,der Gedanken in all seiner Intensivität und Bewegung einfangen.
In ihr steckt eine ungewöhnliche Energie,trotz der vergangenen,körperlich entkrafteten Jahren.
Es war ein Abschnitt ihres Lebens mit Daseinsbeseligung und tiefbeschatteter Schwermut.
Sie arbeitete im Stillen und kam zur Ansicht das die Einsamkeit kein bedauernswerter Zustand sei,sondern unabdingbare Voraussetzung für die Glaubwürdigkeit des Werkes und ist damit MOVENS für die Kunst überhaupt.
1997 las sie einen Bericht,da stand,daß die weiblichen Malerinnen(für sie Wegbereiterinnen)in einem "Garten der Frauen"gesperrt werden.Dieses Etikett "Garten der Frauen" suggeriert nicht den Aufbruch der Malerinnen in unbekannte Kunstwelten,sondern das Verharren im Bekannten,schlimmer noch,im Idyllischen der Gartenwelt,und spricht der künstlerisch tätigen Frau jede Kreativität ab.Bei diesen Gedanken,wäre sie gerne auf die Straße gegangen um zu protestieren,aber ihre Vernunft siegte.

Samstag, Oktober 07, 2006

Ateliereröffnung

Eine Woche noch und ich öffne meine Tore zum Atelier.Mein Lebenstraum ist schon ein Stück näher zur Verwirklichung.Mit Hilfe meines Lebenspartner und meiner Kinder wurden die zwei wesentlichen Räume renoviert.Der Boden von Ateleir und Galerie ist ein Bretterboden,ich wollte ihn abschleifen und streichen.Aber keiner wollte mir so recht glauben,daß das gut geht.Gestern sahen wir,wie schön die Bretter werden.Ich war überglücklich,bin es noch,die zwei Räume sehen jetzt schon gediegen aus.Jedesmal,wenn ich glücklich bin,sehe ich das Aquädukt Pont du Gard vor mir,wie es leuchtet.Ich muß es malen.Es ist ein Gefühl,wie ein Brückenschlag der Kunst,von mir zu den Menschen.Mein Kunsthaus soll einmal ein Haus der Begegnung für jung und alt werden.Mit einem Kurs,den stelle ich mir vor,mit der Seele malen.Die Augen schließen und nur das malen,was man sieht.Ist ein tolles Gefühl,die Farben spiegeln Deine Seele wieder,das Endresultat ist,das man zufrieden von der Staffelei zurücktritt.Ich möchte dieses Seminar nächstes Jahr angehen.Ich bin voller Tatendrang.Außerdem habe ich schon einen männlichen Aktdarsteller,somit wird es im neuen Jahr ein Seminar für Aktmaler geben.Und Vernissagen jeder Art,kreative Kunst,Lesungen und kleine Feiern,wie das Glühwürmchenfest usw.So nun muß ich einkaufen fahren,daß ist mein Beitrag,meine fleißigen Helferleins zu bekochen.

Samstag, April 29, 2006

Mr.Jones

Der vermeintliche Kunsthändler ist ein Scheckbetrüger.Auch das muß ich lernen,daß die Menschheit viele böse Buben beinhaltet.Vor lauter Freude,daß ein Mensch in London meine Bilder in seinem Haus aufhängen will,habe ich dieses Spiel naiv mitgespielt.Auch das war mir eine Lehre.Das Positive daran,ich habe es früh genug bemerkt,denn ein zu hoch ausgestellter Scheck machte mich und die Meinen stutzig.Also,so blöd bin ich nun doch nicht,alles rosarot zu sehen.Was mich ärgert ist,daß dieser Dark Bube gerade mich ausgewählt hat.Es gibt soviele potentielle Opfer,warum ich? Nun,aber diese Frage interessiert mich auch nicht mehr brennend.Was soll´s,es ist noch einmal gutgegangen und ich bin ab nun vorsichtig.
Mein Atelier fängt an Formen zu nehmen.Das Haus ist zwar desolat und baufällig,aber mit viel Liebe ist daraus etwas zu machen.Ein schöner Garten ist dabei,ich stelle ihn mir schon schön vor.Zur Zeit wuchert der Holler und der Schuppen ist eine Ruine.Aber ich stell mir die Ruine mit Kerzenschein und leiser Musik vor.Den großen Nußbaum habe ich schon gezeichnet und die Ruhe unter ihm genossen.Es wird so wie ich mir das vorstelle:ein Treffpunkt für Menschen,die den Alltag entfliehen wollen,für die die eine Ansprache wollen und für kreative Menschen.Eine Insel für den Rest der Menschheit.Daran arbeite ich und ein Mr.Jones haut mich nicht um,er macht mich nur stärker.So,jetzt gehe ich an meinen Paravent,den will ich in Airbrush Mischtechnik machen.Bald wird es in meiner Homepage zu sehen sein.

Samstag, April 15, 2006

Bill Gates

Also bin ich naiv,ich hatte geglaubt,daß der Bill Gates wirklich bei Tests Geld verschenkt.Ach,so alt und noch so,ich will es nicht ausdrücken.Aber von Fehlern lernt man,sagt man,und ich habe schon viele Fehler in meinem Leben gemacht.Die ich kein zweitew Mal machen werde.Aber das Neue,der Computer,der ist mir noch fremd.Diese Welt,ist so großartig und doch birgt sie Gefahren.Gut,so ein Kettenbrief wird für mich ein Junk,punktum.Und ich möchte alle warnen,die das verbreiten,keiner verschenkt einfach Geld,auch nicht ein steinreicher Bill Gates.
Also,der Scheck ist von einem Kunstfreund.Das ist doch viel schöner,das ist für mich eine Anerkennung meiner Bilder.Ich bin so glücklich.Vielleicht darf ich es erleben,daß ein Kunsthändler an mich glaubt,so wie bei den Impressionisten.Zur Zeit male ich an einem Bild,daß Matisse gemalt hat und ich versuche seine Linien und mein Gefühl zu paaren.Wenn ich vor dieser Leinwand stehe und meine Hand Linien zieht,denke ich,vielleicht führt Matisse meine Hand.Oder vielleicht steht Renoir hinter mir und sagt sich,hätte ich nur die Möglichkeit damals gehabt,wie die Gitti jetzt.Nur,finanziell,geht es mir genauso wie Renoir.Ich stehe bei mir in der überdachten Einfahrt und habe klammkalte Fingern,denn der Frühling heuer läßt auf sich warten.So versuche ich immer ein bißchen zu malen und dann wärme ich mich wieder im Haus auf,bis ich es nicht mehr aushalte und wieder meine Leinwand zum Leben erwecke.
Ich habe Arthrose und ich werde aber,genauso wie Renoir keine Ruhe geben.Sollte ich im Rollstuhl enden,werde ich weitermalen.Es ist immer wieder magisch,wenn so nach und nach ein Bild entsteht.Das ist ein richtiges Lustgefühl und das fertige Bild ein Akt des Gehirns.Die Glückshormone sprühen.Vielleicht male ich einmal das Gefühl.

Freitag, April 14, 2006

Die Abenteuer sind im Kopf

So,ich faße zusammen,das Jahr 2006 fing gut an.Meine Bilder finden Gefallen.Ich bereite mich auf meinen Frankreich Urlaub vor,da eine Mail aus England,zwei Bilder will der Herr.Zuerst SCheck dann werden die Bilder geholt.Ich zucke fast aus vor Freude,meine Bilder hängen in einem Haus in London.Ist das der Beginn meiner künstlerischen Laufbahn? Dann eine Mail,Microsoft verschenkt Geld.Ich habe nichts zu verlieren,also mache ich mit.Das Unfaßbare,ich bekomme einen Scheck.Mein Konto jubiliert,denn meine Bilder kosten viel,ein teures Hobby.Ich kann es nicht glauben,das Leben liebt mich.Aber eine Sonnenseite hat auch eine Schattenseite,das habe ich nicht bedacht.Mein Frankreich Urlaub wackelt sehr,da mein Körper sich gemeldet hat.Meine Hüfte,ich habe im Knochen zwei Zysten.Laut meines Professor gehört das gleich operiert.Jetzt bin ich von meinen Höhenflügen auf die Erde zurückgebracht worden.Auf den Spuren von Vinzent van Gogh kann ich in Gedanken reisen.Ich sah mich schon in Arles im Bistro sitzen und die sternenklare Nacht einzusaugen,wie es damals der Vincent gemacht hat und sich zu fragen,kann man so eine schöne Nacht auf die Leinwand bringen. Er konnte es,ich werde wieder nur träumen können,im Spital in Krems.Mir wurde von einem Chirurgen im AKH prophezeit,daß ich einmal im Rollstuhl lande.Vielleicht ist es soweit,da der Herr Professor meinte,daß es eine schwierige OP wird.Aber es muß sein,da meine Schmerzen oft nicht mehr zum aushalten sind.Aber ich will nicht klagen,ich klage nur,weil ich von meinen Vorhaben abgebracht werde,mein geistiges Auge hat mir soviel schönes gezeigt.Meine Bilder,mein Atelier,mein Urlaub,meine Freiheit und ohne Geldschwierigkeiten malen malen malen.Alles nur Abenteuer im Kopf.Real ist nur die Engstirnigkeit meiner Kinder und mein Körper.Was ist gut in der realen Welt?

Samstag, März 11, 2006

Mein Atelier

Also,ich war das Häuschen besichtigen,das einmal mein Atelier werden soll.Ich habe es meinen Kindern erzählt und meinen Lebensgefährten,keiner freut sich so richtig mit mir.Ich bin allein mit meiner Freude,dabei täte ich so gern darüber plaudern,wie ich es mir vorstelle.Ich glaube,es traut mir keiner zu,daß ich meine Idee durchsetzen kann.Außerdem glauben sie,daß die Idee an finanzieller Seite zum Scheitern verurteilt ist.Ja,ich habe nichts,außer meiner Freude am malen und meinem Traum,mich damit selbständig zu machen.Ich hoffe,daß die Kulturvernetzung mir ein bißchen dabei hilft.Meine ganze Arbeitskraft werde ich einbringen.Warum zum Kuckuck soll mir das nicht gelingen!Die Räume,Tapeten runter,Teppiche weg,das Elektrische gehört neu verkabelt,der Rauchfangkehrer muß mir einen Kaminbefund machen,der Innenhof muß renoviert werden,das heißt,die Hausmauer braucht einen neuen Verputz,der kleine Schuppen ein neues Dach und die Trennmauer von Haus in den Garten gehört abgetragen.Wenn es stimmt,habe ich meine Freunde,die mir zur Hand gehen,meine Mädels und mein Robert helfen auch mit.
Also,die Eingangsstiege muß abgeflacht werden,es sind drei hohe Stiegen,die für mich mühsam sind.Besser wäre sie abflachen und eine Einfahrt machen,sodaß auch Rollstuhlfahrer hineinfahren können.Der erste Raum wäre eine Diele mit großen Fenster in den Vorgarten.Dort möchte ich eine kleine Sofainsel machen,da kann man gemütlich über Gott und die Welt plaudern(vielleicht auch übers malen).Gerade weiter ist ein kleiner Raum,den möchte ich als Büro benutzen und mit einem einfachen Bett,sollte meine Malsucht bis in die Morgenstunden andauern,damit ich nicht nach Hause fahren muß um die restlichen Stunden schlafen zu können.Rechts von der Diele ist ein großer Raum,der wäre als Arbeitsstätte einfach toll.Ein Kasterl für einen EinPersonenHaushalt,so Abwasch mit Kühlschrank und zwei Plattenkocher,stelle ich mir vor.Eine Heurigengarnitur mit Hussen,damit es besser aussieht,und der HolKohlen Ofen.Mehr steht nicht in diesem Raum,denn da wird gearbeitet.Links von diesem Raum geht man in ein Zimmer,das genauso ist,wie der Arbeitsraum.Den möchte ich weiß ausmalen und nur mit Schienen für die Bilder und Lamperie dafür,also eine kleine Galerie.In den Ecken schöne Pflanzen.Einfach aber trotzdem mit Stil.Das wäre die Beschreibung der Räume.Wenn ich in meiner Fantasie durch die fertigen Räume wandere,sehe ich in der Diele,wie sich Menschen eifrig im Gespräch vertiefen.Im Atelier stehen drei Staffeleien vor denen Personen, mit Eifer ihre Impressionen auf die Leinwand pinseln.In der Galerie stehen Besucher und diskutieren über die Aussagekraft des vor ihnen hängenden Bild.Gehe ich zurück in den Garten sitzen im gemütlichen Beisammensein meine Freunde und Kinder und sind einer Meinung,daß diese meine Idee,einfach toll ist.Und ich bin überglücklich für alle ein bißchen Freiheit und Motivation,daß das Leben schön ist,beigetragen zu haben.
Und wenn das jemand liest,könnte er mein erster Sponsor werden,denn ich brauche eine finanzielle Spritze oder Sachspenden für die Renovierung,danke gleich vorweg.

Dienstag, Februar 28, 2006

Atelier

Oft im Leben fragt man sich,mache ich das Richtige?Heute habe ich keinen guten Tag(Athrose)und schon kommen meine Zweifel.Ich stehe kurz vor einer Atelier Besichtigung,es soll mein Atelier werden.Meins Meins Meins.....Aber schaffe ich es auch,mit den Zahlungen und meine Idee durchzubringen.Also zuerst die Idee,das wäre eine Lokalität zu finden,darin zu malen und den Leuten das Malen näher zu bringen.Jeder kann kommen und sich vor der Leinwand versuchen.Erstens merken sie ob das malen etwas für sie ist und sollten sie Lust am malen verspüren,dann merken sie auch,daß es gut für die Seele ist.Nun auch das,möchte ich den Menschen vermitteln.Das malen die Seele frei macht.Sie können jederzeit kommen,ihre Leinwand hervorholen und weitermalen.Und das alles nur für einen Unkostenbeitrag und freie Spende.Unkostenbeitrag deshalb,wenn sie Leinwand und Farbe und Utensilien von mir nehmen.Sie können es auch mitbringen.Ich stelle ihnen mein Atelier zu Verfügung.Nebenbei habe ich einen Garten dabei und ich würde mich freuen,wenn gemeinsam gute Gespräche aufkommen würden.Vielleicht gelingt es mir,wie die Impressionisten es taten,eine Gemeinschaft der Maler hervorzubringen.Oder es gelingt mir,jemanden seine Seele zu stärken,aus der Malerei heraus.Diese Gedanken alleine sind es wert,nicht den Kopf in den Sand zu stecken.Ich werde das Atelier eröffnen und komme was wolle.Ah,meine Zuversicht kommt schon wieder.Es ist ein kleines altes Haus und ich bin ganz geil darauf,endlich Hand anlegen zu können,denn es liegt noch viel Arbeit vor mir.Meine kleinen Helferlein stehen schon in der Startposition.Sie sind die wahren Freunde,sie helfen mir,meinen Traum zu erfüllen.Also bis zu nächsten mal,wenn ich von den Einzelheiten schreibe,wie ensteht ein Atelier?

Mittwoch, Februar 08, 2006

GUSTAV KLIMT Teil 4

Seit langem stellt sich Klimt die Frage,nach dem Sinn des Lebens.Er findet zu seiner großartigen Utopie,die er mit den Secessionisten teilt.Die Erlösung des Menschen durch die einzigartige Macht der Kunst und der Liebe.
Seine Werke treffen aber bei der Ausstellung auf eine Front der Ablehnung und die Austellung wird für ihn ein finanzielles Disaster.Der utopische Gehalt seiner Darstellung,seiner Werke,sollten beim letzten Bild,die Erlösung des Mannes durch die Frau in der Umarmung,den Betrachter diese Erkenntnis bringen.Das Gegenteil wird gesehen,das seine Werke eine Gefahr für den Mann darstellt.
Auguste RODIN,französischer Bildhauer,gratulierte Klimt zu seinen göttlichen Fries.Auch von Rodin Werken ließ sich Klimt inspirieren.
Die Staatsorgane entzogen ihm ihr Wohlwollen,Mißerfolg und die Konflikte zwischen Anhänger und Kritiker ließen bei Klimt das Bedürfnis aufkommen,sich aus der Öffentlichkeit zurück zuziehen.
Aber seiner Malleidenschaft tat dies keinen Abbruch.
Für sein Landschaften wähle Klimt das quadratische Format.Dieses Format ermöglichte es,da Sujet in eine Atmosphäre des Friedens zu tauchen.Auch MONET würdigte das Quadrat - man kann in jede Richtung malen ohne dem Bild ein Zentrum gebe zu müssen.

Dienstag, Februar 07, 2006

GUSTAV KLIMT Teil 3

Wahre Kunst wird vin wenigen für die Wertschätzung weniger gemacht.Ein Zitat von L.Scheffer,mit diesen Zitat,nimmt er die ablehnende Reaktion dem Publikum vorweg.
Mit den Bildern JUDITH 1 und JUDITH 2 hat er den Frauentyp einer GRETA GARBO oder MARLENE DIETRICH geschaffen,lange bevor es diese oder das Wort VAMP überhaupt gab.Klimt zeigt offen die Gier und Vorstellungen des Mannes,und zeigt aber auf,wie wichtig die Frau eigentlich für den Mann ist,nicht nur sexuell bestimmt sie den Werdegang eines Mannes.Doch Klimt kennt nicht nur die Femme fatale,sonder seine Landschaftsmalerei ist wunderschön.Angelehnt an Impressionismus oder Postimpressionismus,seine Werke sind eine Synthese aus Impressionismus und Symbolismus.Es dominiert der die Formen auflösende Strich der Impressionisten.Aber die Schematisierund der Flöche ist typisch für den Jugendstil.Auch in den Landschaften spiegelt sich der Symbolismus wieder,sowie der Eros auch im Werk BUCHENWALD spürbar ist.Spätere Frauen Portraits werden mit Kleider umhüllt und bringen den Eros trotzdem zum Vorschein.Es sind scharf treffende INGRES - hafte Werke,beim Betrachten das Leuchten des Begehrens unvermittelt erkannt,gefühlt wird.Das Interesse damals waren Eros und Tod und Klimt gab ihnen was sie brauchten.

GUSTAV KLIMT Teil 3

Durch die Portraitmalerei,die von den jüdischen Familien des Wiener Bürgertums finanziert werden,ist Gustav Klimt unabhängig und kann seine Utopien weiter ausleben.Der Kampf der Geschlechter beherrscht die Salon´s.Bei Klimt unterwirft sich die Frau siegessicher den Mann.Seine visuelle Sprache nimmt ihre Symbole aus der Freudschen Bildwelt der Träume.
Auf der Pariser Weltausstellung wurde er mit der Goldmedaille bedacht.
Klimt hat nicht gezögert,Krankheit,körperlicher Verfall oder Armut in all ihrer Häßlichkeit zu malen.Aber die Realität wird nicht gern gesehen.Er provoziert einen Skandal zum anderen.Er scheint das Zitat aus Virgil´s `Äneis´in die Praxis umzusetzen`Kann ich die Götter mir nicht erweichen,so lock ich die Hölle.
Durch seine Èhefrauenportraits´ist Klimt finanziell unabhängig und daher nicht gezwungen,sich zu beugen.Nur bei den Portraits seiner Mäzen malt er sanfte,impressionistische Portraits der Ehefrauen.Diese Frauen haben immer eine augenfällige Passivität.
Aber ohne Auftraggeber,ensagt er jeder Zurückhaltung und malt gefährlich und intuitiv,Frauen wie PALLAS ATHENE und NUDA VERITAS.

Montag, Februar 06, 2006

GUSTAV KLIMT Teil 2

Gustav KLIMT wurde am 14 Juli 1862 in Baumgarten bei Wien geboren.Mit 14 Jahren war er an der Kunstgewerbeschule.
Im Jahre 1886 bekam er den Burgtheater Auftrag,seine Portraits waren fotographisch und realistisch.
Der SYMBOLISMUS wurde seine Seele und dekorative und florale Themen werdden zu Klimt´s Manifest.Er bemalt die breiten Rahmen,der so zum Bestandteil des Bildes wird.
Schon RENOIR sagte einmal``Die nackte Frau steigt aus dem Meer oder aus dem Bett,sie heißt VENUS oder NINI,etwas Besseres kann man nicht erfinden.
Edouard MANET hatte sich mit seinem Werk OLYMPIA dem Haß und der Kritik seiner Landsleute ausgesetzt.Auch sie war eben keine Venus,sondern eine Nini,glich zu sehr der Kurtisane und war ebn nicht idealisiert wie TIZIAN´s Mätressen,die sich als mythische Göttinnen `tarnten´.
Aus dem Leben gegriffen durften die Frauen Idole nicht sein,nicht in Paris Manet´s und nicht in Wien Gustav Klimt´s.

Recherche über einen Maler,der die Frauen verstand. GUSTAV KLIMT

Gustav Klimt 1862 - 1918
Es war die Belle Epoque um die Jahrhundertwende.
Wien steht für eine der faszinierendsten Epoche der Kunst und Kulturgeschichte.Das Bürgertum,die gesellschaftliche Schicht war berüchtigt für seine Vergnügungssucht.
Die Kunststile,der Expressionismus und der Surrealismus hat die Kunst der Sexualität offengelegt.
Gustav Klimt macht die Sexualität zum Leitmotiv seiner Werke.Er malt die Frau in allen denkbaren,auch gewagtesten Positionen,oder einfach nur nackt `NUDA VERITAS´.
Er hat dazu beigetragen,einen Typus der `FEMME FATALE,zu schaffen.
Klimt wird zum beliebtesten Portraitmaler für Frauen der Wiener Gesellschaft.
Kaise Franz Joseph verlieh Klimt das Goldene Verdienst Kreuz,verweigerte aber den Maler die Ernennung zum Professor an der Akademie.
Gustav Klimt begehrt auf,er habe genug von der Zensur und will loskommen,darum lehnt er jede staatliche Hilfe ab,ìch verzichte auf alles´,war seine öffentliche Aussage.
Klimt´s phantastische Welt gilt heute nicht mehr als Ausdruck der Dekadenz einer Gesellschaft,sondern sein graphischer Stil wird als wegbereitend für die MODERNE gewürdigt.

Sonntag, Februar 05, 2006

KUNST im EINSATZ

Ich versuche wieder meinen bisher schönsten Tag in meiner Laufbahn als Malerin zu beschreiben.Meine Vernissage am 0202 in der Kaserne Götzendorf im Offizierscasino war ein voller Erfolg.Es kamen so an die hundert Besucher um meine Bilder zu sehen.Ein endlos Band mit meinen Werken lief und dazu sang Celine Dion.Der Kommandant meiner Kaserne stellte mich mit ganz lieben Worten vor und erklärte mir,daß er meine Bilder vorzüglich hielt.Dann mußte ich eine Rede halten,die ich mit Bauchweh und Nervosität begann,aber mit Erfolg beendete,da ich einen schönen Applaus erhielt.Ich unterhielt mich auch mit den Künstler Polansek`motor´,der mir sehr symphatisch war sowie seine Freundin,die einen guten Schmä hatte.Polansek kaufte mir ein Bild ab,er meinte,er sammelt gerne Bilder.Vielleicht treffen wir uns einmal zu einem Künstlerplausch.Es wurden von den Bürgermeistern und den Herrn Kommandanten Amon,Herrn Major Gekle und von mir Fotos gemacht.Meine Kinder und mein Freund Robert waren mit mir zufrieden.Und erst ich mit mir.Es war ein toller Tag,den ich nicht vergessen werde.

Dienstag, Jänner 24, 2006

Mein Traum

Ich träume von einer unabhängigen Bridget Hill.Wenn ich nicht schlafen kann,versuche ich mir das Leben der Bridget Hill vorzustellen.Sie hatte es nicht leicht im vergangenen Leben,das änderte sich aber schlagartig,als sie zu malen anfing.Sie malte zuerst ihre Seele frei,dann gab sie ihren Bildern Ausdruckstärke.Alles was sie beschäftigte,malte sie.Manchmal war es wie eine Sucht,sie mußte malen,dann war sie frei,ihr Geist schwebte während sie den Pinsel schwang und die Spachtel in ihrer Hand formgebend hin und her auf der Leinwand fuhr.Es war ein Glücksgefühl und sie vergaß,alles um sich herum.Ein Bild nach dem anderen entstand.Sie mußte mit ihren Bildern in die Öffentlichkeit,sie wollte alle an Freude teilhaben lassen.Nach und nach interessierten sich Menschen für ihre Bilder.Wollten portraitiert von ihr werden,oder einen eigenen Meditationsbaum.Es entwickelte sich so gut,daß B.Hill Ausschau hielt,ob es nicht ein geeignetes Lokal gäbe,wo sie die Werke in einem eleganten Rahmen präsentieren konnte.Sie fand ein Haus,daß alt war,aber der Stil des Hauses sie so begeisterte und anfing,dieses Haus zu renovieren.Die Handläufe waren aus Schmiedeeisen,verschnörkelt,die Terrasse war ausladend.Sie sah sich mit Freunden darauf, Tee trinkend,und über die Kunst diskutierend.Die Zeit des Renovierens ging mit Ruhe und Gelassenheit und Freude an der Arbeit zu Ende.Sie dachte an die Zeiten,als sie jeden Schilling oder Euro umdrehen hat müssen und dann war das Geld noch zuwenig.Waren das Zeiten der Entbehrungen.Zuvor die junge Ehe,die Kinder,das fünfmal übersiedeln,bis sie endlich in Mannersdorf seßhaft wurde.Die Zeiten der Krankheit,alles ist jetzt für sie Vergangenheit.Aber sie wird sich immer daran erinnern.Denn die jetztige schöne Zeit nimmt sie nicht für selbstverständlich hin,sondern dankt jeden Tag den Herrn,der sie so beschenkt.Das Haus war fertig,der Garten muße nun geplant werden.Lauschige Plätze für die Maler mußten geschaffen werden.Die Inneneinrichtung mußte passen zu einer Galerie und einem Atelier.Fortsetzung folg....

Montag, Jänner 23, 2006

Die Mächte der Finsternis

Nun,ich habe ein geordnetes Leben.Seid ich zu malen angefangen habe,kommt es mir vor,wie wenn sich mein Leben auf einmal positiv ordnet.Ich bin aufgeschloßen allem gegenüber und erfahre Menschen,die mir positiv gegenüber sind.Sogar meine Partnerschaft hat sich so gut entwickelt,ich bin voller Freude.Meine Schmerzen ertrage ich viel besser und sehe nicht mehr schwarz.Als Jungfrau Geborene fand ich,daß mein Zuhause sauber sein müßte.Ich war ständig am putzen.Von der Arbeit nach Hause,Boden aufwischen,war meine erste Tätigkeit.Wir haben drei Hunde,das Aufgabe für mich,alles Haare frei zu halten.Nun stört mich das alles nicht mehr,soviel und in den Ausmaß von früher,ich bin lockerer.Nun ich bin glücklich mit meiner jetzigen Situation.Aber jetzt kommt es,am Samstag hatte ich diesen blöden Unfall,mit meiner Hüfte.Und heute früh,kam mein Mann nach getaner Nachtschicht heim und erzählte mir,daß Auto hat aufeinmal den Geist aufgegeben.Ich schreibe das nieder,denn ich glaube,das man ein weiteres Unheil abwenden kann,wenn man es in den Net Orbit schickt.Ich will weiter glücklich sein,also ihr Mächte der Finsternis sucht euch jemanden anders.Nicht mit mir.

Sonntag, Jänner 22, 2006

Vernissage

Die Vernissage ist am 0202 und ich habe bei den Gedanken schon Herzklopfen.Ich habe Angst,daß ich etwas blödes sage,mich bei der Rede verspreche usw.Es kommen hohe Herren des Bundesheeres.Viele Kollegen,denen ich zeigen möchte,daß ich ernst zu nehmen bin.Meine Freunde,die mit mir mitzittern.Meine Kinder,nur zwei davon,denen ich nicht peinlich sein möchte.Mein Sandwich Kind,kann sich nicht freimachen.Ich hätte gern alle drei Kinder dabei gehabt.Und zuletzt mein Lebenspartner,das daß Malen unsere gemeinsame Zukunft ist.Er hat mir geholfen,daß die Bilder Haken haben,daß die Fotokarten gedruckt sind,er hilft mir mit,wenn ich Schatten nicht richtig setze oder ob die Proportionen stimmen,und er sagt mir auch,ob das Bild gelungen ist oder nicht.Er machte mir meine HP und alles was mit dem PC wichtig ist.Also,er steht zu mir und hinter mir.Er ist mein Fels in der Brandung.Ich hoffe,daß diese Vernissage für uns ein toller Tag wird.Ich habe jetzt schon Bauchweh,ich muß mich an diesem Tag schon in der Früh mit etwas beruhigen.Ah,meine Schwester kommt auch,sie sieht so gut aus,dagegen bin ich eine graue Maus.Ach Quatsch,ich bin ich,mein Geist wird siegen.Ein Stoßgebet kann auch nicht schaden.
Lieber Herr Jesus,steh mir bei,und mach alles positiv.Stärke mein Selbstbewußtsein und verhelfe jeden Vernissage-Besucher zu einem wunderschönen Tag.

Arthrose

Ich habe heute ein Bild in schwarz-weiß gemalen,denn meine Psyche ist etwas angekratzt.Mir ist gestern ein Mißgeschick passiert.Ich bin hüftoperiert und habe Arthrose,also aufpaßen auf deine Knochen.Leider paßte ich beim füttern der Hunde nicht auf und verdrehte meine Hüfte.Zack der Schmerz war gleich da.Die Hundeschüsseln flogen,gekonnt in ihre Halterung,ich habe keinen Dreck gemacht.Das ist mein oberstes Gebot,denn ich kann mich nicht mehr bewegen,wie eine Junge.Ich setzte mich zum Kaffee,mit dem Gedanken,wird schon besser werden.Es wurde natürlich nicht besser,sondern schlechter.Meine Gedanken kreisten um den Oberschenkelhalsbruch herum.Meine Tochter ist Altenpflegerin und konnte auch nichts positives sagen,so entschloß ich mich ins Spital zu fahren.Mein Schatzi(Lebensgefährte)fuhr mich.Nach Röntgen,nichts gebrochen.Schön,nur die Schmerzen werde ich wieder mit nach Hause nehmen.Und ein Schmerzmittel.Was habe ich daraus gelernt,die Hunde dürfen erst zu ihren Napf,wenn sie voll sind und ich aus ihre Reichweite.Sie haben immer so Kohldampf,da kann es eben passieren,daß alles was im Weg ist niedergerannt wird.Weißer Schäfer,Königspudel,und Spitzmischling lassen grüßen.Das war ein Tag.Und der nächste Tag beginnt mit einer Schmerztablette,so habe ich in Ruhe mein Bild fertig malen können.Und meine Seele ist wieder freier.

Neu für mich

So,ich versuche mich mit dem Internet auseinander zu setzen.Ich meine,daß ich es gut schaffe.Habe meine Spickzettel,denn mein Geist speichert nicht so gut.Aber das macht mir keine Schwierigkeiten.Ich bin zufrieden.Also,ich male mit Acryl,meine Gedanken und Gefühle bringe ich auf die Leinwand.Meine ersten Bilder waren der Versuch,ob ich es eigentlich kann,da habe ich viele Foto`s abgemalen.Bin aber,das war zuvor nur Gefühlsache,sofort mit Farbe ans Leinen gegangen.Ja,und ich habe von Anfang an nicht pure Farbe genommen,denn das Farbmischen ist schon ein Glücksgefühl.Dann deine eigene Farbe auf der Leinwand,ein Wahnsinn.Mittlerweile hat sich mein Stil herauskristallisiert,meine Spachtel ist mein Lieblingswerkzeug.Bei meinen Portraits male ich mit der Spachtel den Grund,dabei wähle ich die Farbe,instinktiv,die der oder die oder das Portraitierte ausstrahlt.Außerdem male ich die Bäume,alle Arten,das ist ein Muß für mich.Ich nenne sie Meditationsbäume.Da ich meine Gedanken,Kraft und Energie hineinmale.Ich hatte eine Begegnung mit einem Baum,die mich nicht mehr losläßt.Ich umarmte ihn und fühlte alle meine innere Not und er gab mir seine Kraft.Mein Geist war voll Wolken und Nebel,dieser eine Baum gab mir Klarheit wieder,wie ein wolkenloser klarer Himmel.Seitdem verläuft mein Leben so klar und voller Tatendrang,darum male ich Bäume und habe schon einigen,einen ganz persönlichen Meditationsbaum gemalt.Das ist jetzt aber sicher kein Schmarrn,ich erzähle von meinen neuen Leben.